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Serie: hinderliche Glaubenssätze bearbeiten – Einführung

Gerd Altmann / pixelio.de
© Gerd Altmann / pixelio.de

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind Verallgemeinerungen von Erlebnissen, die sich in der Vergangenheit (häufig) bestätigt haben bzw. kommuniziert wurden. Das Unterbewusstsein verallgemeinert dann diese Situationen, um in Zukunft entsprechend wieder so zu reagieren. Da sich das Verhalten als richtig erwiesen hat. Dass sich die Situationen und Umstände einmal ändern werden, daran hat der “Schöpfer” damals nicht gedacht.

Glaubenssätze können zum Beispiel sein:

  • Herdplatten sind heiß
  • Dafür bin ich zu klein
  • Ich kann das nicht
  • Ich kann das
  • Frauen sind zickig
  • Männer sind faul
  • usw.

Diese Glaubenssätze wurden zum größten Teil schon in der Kindheit erlernt und gefestigt und bestimmen nun die eigene Wahrheit – spiegeln aber nicht die Realität wider.

Was sind hinderliche Glaubenssätze?

Das bestimmen Sie selbst. Denn hinderliche Glaubenssätze hindern Sie JETZT daran, etwas zu erreichen. Zum Beispiel: “Sport ist Mord” – Sie wollen aber schlanker und fitter werden.
Oder “Das kann ich nicht” – obwohl Sie sollten…

Auf diese Glaubenssätze stößt man nicht einfach so. Es ist ein Prozess. Sie müssen die Bereitschaft haben, Ihren Glaubenssätzen auf die Schliche zu kommen. Dazu gleich mehr.

Hinderliche Glaubenssätze hindern Sie am Erreichen Ihrer Ziele!

Woher kommen diese Glaubenssätze?

Für die Herkunft der Glaubenssätze gibt es mehrere Quellen. Zum einem bekommt man viele Glaubenssätze in jüngsten Jahren eingetrichtert: “Dafür bist Du zu kein!“, “Davon hast Du keine Ahnung!”. “Dafür bist Du zu dumm!“, etc.

Und das beste ist: Das Gehirn fängt irgendwann an, das zu glauben. Gerade die Erlebnisse, die mit sehr starken Emotionen verbunden sind, bleiben auch sehr stark im Unterbewusstsein haften. Der Prozess der “Glaubenssatz-Bildung” kann sich eine Millisekunde (“Herdplatten sind heiß“) bis mehrere Tage, Wochen oder Jahre hinziehen. Je nach Intensität der Emotion (Traumata) oder je öfter etwas wiederholt wird (“Ich kann das nicht!“, “Ich bin unbeliebt!“).

Daher eines vorab: Glaubenssätze kann man nicht von jetzt auf gleich ändern, aber schneller, als sie entstanden sind. Deswegen: Haben Sie Geduld mit sich selbst und mit Ihrem Unterbewusstsein.

Einige Glaubenssätze sind so gefestigt, dass Sie diese nur mit professioneller Hilfe lösen können. Tun Sie es.

Wie finden Sie Ihre Glaubenssätze?

Durch Selbstbeobachtung!

Es gibt natürlich Methoden, die Ihnen folgendes empfehlen: Listen Sie Ihre Glaubenssätze zu diesem oder jenem Thema in einer Plus-/Minus-Tabelle auf.

1. Möglichkeit: Sammeln und bewerten Sie Ihre Glaubenssätze  zu einem Thema.

Das hilft – deckt vielleicht noch nicht die schlimmsten Glaubenssätze auf.

Damit Sie Ihre TOP 20 der hinderlichsten Glaubenssätze finden, ist es wichtig, dass Sie sich regelmäßig zurücklehnen und die letzten Minuten oder Stunden und Ihre letzten Handlungen, die Sie bereuen oder ändern wollen,  Revue passieren lassen und überlegen, welche Glaubenssätze da aktiv waren. Das ist Ihre 2. Möglichkeit.

Was hat mich daran gehindert? Was habe ich gedacht?” – zum Glück laufen die Strukturen in unserem Gehirn recht schnell ab, sonst würden wir ja jedem Glaubenssatz auf die Schliche kommen… ;)

Und wenn Sie einen Glaubenssatz entdeckt haben, fragen Sie sich nach der direkten Umkehrung:

Der Akquisiteur denkt: “Ich vergeige wichtige Telefonate, weil ich denke, dass ich das nicht kann” – “Ich bin erfolgreich am Telefon, weil ich es kann!“.

Welche Wirkung hat diese Umkehrung auf Sie?

Mehr darüber erfahren Sie in einem weiteren Artikel dieser Serie – bleiben Sie auf dem Laufenden!