Mehr Flow statt Frust im HomeOffice

11.03.2021
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Viele wurden in den letzten Monaten ins HomeOffice "geworfen". Gerade in Familien mit Kindern ist die Situation im HomeOffice nicht immer einfach. Aber auch Menschen, die wenig Platz haben, nicht die passende Ausstattung oder einfach den alltäglichen Trubel vermissen, haben ihre Herausforderungen.


7 Faktoren, die im HomeOffice Frust verursachen können

Ich habe sieben Faktoren herausgearbeitet, die zu einem guten Gelingen im HomeOffice beitragen. Mit den folgenden Fragen findest du heraus, in welchem Bereich du Veränderungen vornehmen kannst, damit du mehr Flow und Balance und weniger Frust im HomeOffice erfährst.


Nachdem du dich eingeschätzt hast, erhältst du eine grafische Auswertung deiner Situation sowie Ideen, die du sofort in deinem HomeOffice-Alltag ausprobieren kannst.


Die Ideen können dir helfen, deine Arbeit im HomeOffice mit mehr Freude zu gestalten.

Schätze dich selbst ein

Schätze dich auf einer Skala zwischen 0 und 100 ein:
0 = dieser Bereich ist ein absoluter HomeOffice-Flow-Blocker - ein Problembereich
100 = dieser Bereich unterstützt mich im HomeOffice bzw. ist kein Problem für mich




Dein HomeOffice-Flow-Chart wird berechnet...

Noch eine Frage, bevor du die Tipps für gegen HomeOffice-Frust herunterladen kannst

In einigen Kategorien hast du dich gleich eingeschätzt.
Wähle bitte die Kategorie aus, in der du am meisten von Verbesserungen profitieren würdest:


Deine Selbsteinschätzung

So kannst du weniger Frust und mehr Flow erfahren

Hier sind einige Ideen, wie du den Bereich verbessern kannst, in dem du dich nicht so gut eingeschätzt hast.
Falls dir der Tipp gar nicht weiterhilft, schreibe mir doch deine Situation an info@ralphkurz.de und dann finden wir gemeinsam eine Lösung für dich.

Schaffe dir ein unterstützendes Umfeld

Das Zusammenleben im HomeOffice mit anderen Menschen stellt immer eine besondere Herausforderung dar. Vor allem, wenn es die eigenen Kinder sind. Häufig drehen sich die Gedanken darum, wie man eine gute Beziehung zu den Menschen in seinem Umfeld führen und gleichzeitig den ganzen Anforderungen, die aus der Arbeit resultieren, gerecht werden soll.
Mit dem folgenden Tipp kannst du dieses Dilemma entschärfen:

Sprich mit allen Betroffenen über deine Situation: erzähle ihnen, was dir wichtig ist, frage, was ihnen wichtig ist und wie ihr das alles vereinbaren könnt.

Ein paar Vorschläge dazu:
Du könntest beispielsweise feste Zeiten für Pausen einplanen, in denen du dich den anderen Mitgliedern aus deinem Haus triffst. Macht gemeinsame Pausen.
Klärt, wann Störungen erlaubt sind und wann es unangemessen ist, bspw. durch ein Schild an der Tür oder durch eine offene Türe. Das könnte besonders bei Online-Meetings wichtig werden.

Werdet kreativ und versucht, auf alle Bedürfnisse einzugehen, auch wenn ihr nicht alle Bedürfnisse zu 100% berücksichtigen könnt.
Kläre dieses Vorgehen natürlich auch mit deinem Arbeitgeber.

Wenn alle wissen, wo sie dran sind, kann mehr Harmonie im HomeOffice aufkommen und du kannst deine Arbeit mit weniger Frust erledigen.

Mit wem wirst du als nächstes über eure Bedürfnisse sprechen und klären, wie sie unter einen Hut gebracht werden können?

Bekomme deine Zeit besser in den Griff

HomeOffice hat den Nachteil, dass man immer mit privaten Themen konfrontiert ist, um die man sich sonst nach Feierabend gekümmert hätte. Oder die Termine überschlagen und überschneiden sich, sodass schnell Stress und Frust aufkommt.

Eine Musterlösung gibt es nicht. Verschaffe dir als erstes einen Überblick über eine typische Woche und welche Anforderungen und Termine von welchen Seiten auf dich einprasseln. Wann sind wichtige Meetings? Wann steht ein Termin in der Schule an? Wann sind Arztbesuche o.ä. geplant?
Verschaffe dir dann einen Überblick über deinen typischen Arbeitstag. Schreibe dir einige Tage lang jede Stunde einmal auf, was du in dieser Stunde getan hast.
Tust du die Dinge, die notwendig und wichtig sind oder sind da auch Zeitverschwender dabei?
Kannst du einige Tätigkeiten in Blöcke zusammenpacken oder dir ungestörte Zeit für die wichtigen Dinge blocken?
Welche Termine sind unverhandelbar oder wie kannst du sie delegieren? Wo liegen Prioritäten und wo kann auch mal Fünf gerade sein?

Plane dann deine Woche schriftlich. Vielleicht sogar so, wie einen Stundenplan damals in der Schule.

Allein das kann schon eine Menge Stress reduzieren, da deine Zeitplanung nun auf Papier (oder im PC) und nicht mehr in deinem Kopf ist. Damit kannst du nun weiterarbeiten und deine Zeiteinteilung strukturieren.

Plane dir jetzt eine Stunde Zeit ein, um dich mit deinem Zeitmanagement zu befassen. Wann nimmst du dir Zeit dafür?

Es geht nicht darum, von heute auf morgen den perfekten Tagesablauf zu haben. Es geht darum, dem idealen Tagesablauf immer ein Stück näher zu kommen.

Mit Arbeitsrhythmen zu mehr Flow

Wenn Arbeit keinen festen Rahmen und keine feste Struktur hat oder zwischen Tür und Angel stattfindet, lauern Chaos und Frust hinter der nächsten Tür.

Flow ist dann möglich, wenn klar ist, was zu tun ist. Hast du feste Arbeitszeiten? Einen festen Arbeitsbeginn? Eine feste Pausenregelung? Arbeitest du in Blöcken? Wenn ja, bist du dann voll bei der Sache oder mit einem Ohr woanders?

Wir Menschen sind immer gewissen Rhythmen unterworfen. Ein Rhythmus richtet sich nach unserer Konzentrationsfähigkeit. So haben Forscher herausgefunden, dass eine Phase von 60 Minuten ablenkungs- und störungsfreier Arbeit und 15 Minuten Pause ein sinnvoller Rhythmus sein kann.

Klar, das lässt sich nicht immer auf den Arbeitsalltag übertragen. Probiere mal aus, welcher Rhythmus bei dir funktioniert.

Dann gibt es noch den Tagesrhythmus. Ein guter Tag beginnt am Abend davor sowie am Morgen. Einen geregelten Rhythmus für Essen, Schlafen, Arbeiten und Privates zu haben, kann den Flow im HomeOffice-Alltag erhöhen.

Wie kannst du neue oder bestehende Rhythmen jetzt sinnvoller nutzen?

Konzentrationsfähigkeit ist ein wertvolles Gut. Indem du auf natürliche Rhythmen achtest, nutzt die deine Energie und Konzentration bestmöglich.

Verbessere deinen Energielevel

Einigen Menschen geht es so, dass sie sich nach einem HomeOffice-Tag total ausgelaugt fühlen. Am Ende des Tages ist dann der Frust groß, da noch viel vom Tag und wenig mentale oder körperliche Energie vorhanden ist.

Dabei eignet sich gerade das HomeOffice perfekt dafür, Routinen für ein dauerhaft besseres Energielevel zu entwickeln und am Ende des Tages noch genug Energie für das Privatleben zu haben.

Dazu kannst du dir zum einen anschauen, was in deinem Alltag am meisten Energie verbraucht. Sind es Ablenkungen oder Versuchungen, denen du standhalten möchtest? Sind es fehlende soziale Kontakte oder zu wenig Bewegung?
Schaue genau hin, was dir Energie raubt und entwickle einen Plan, wie du entweder vermeidest, dass dir Energie geraubt wird oder wie du wieder auftanken kannst.

Die Detaillösungen sind natürlich sehr individuell.

Ein weiter Punkt ist das bewusste Auftanken: mit welchen Tätigkeiten tankst du Energie auf? Ist es ein Spaziergang, eine Meditation, ein Gespräch, ein Nickerchen oder ein Workout?
Baue davon einfach bewusst etwas mehr in deinen Tag ein. Am besten in die Phasen, wo du ein Energietief hast - alternativ auch einfach als Arbeits-Abschluss-Routine nach Feierabend.

Fange heute an und finde deine Energieräuber und deine Energietankstelle. Wie wirst du den Energieräuber bremsen und wie tankst du wieder auf?

Gute Stimmung ist häufig eine Sache des eigenen Energielevels. Und mit guter Stimmung läuft bekanntlich alles geschmeidiger. So auch im HomeOffice.

Beherrsche das Chaos

Die permanenten Reibungen durch Unordnung, nicht funktionierendes Arbeitsmaterial oder unpassende Ergonomie am Heimarbeitsplatz zehren schrittweise am Stimmungs- und Energielevel.
Bevor sich das innere Frust-Gewitter irgendwo entlädt, wo es nicht hingehört, solltest du die folgenden Ideen ausprobieren.

Sicherlich kennst du die Baustellen, die dir helfen, reibungsfreier zu arbeiten? Was musst du verändern oder anschaffen, um eine positive Veränderung deiner Arbeitsbedingungen zuhause zu erhalten?
Brauchst du eine passende Büroausstattung? Eine, die man schnell wegräumen kann, weil du keinen Platz hast? Bessere Hardware? Bessere Software?

Nicht alle Baustellen sind bei dir richtig, denn manche Themen betreffen deinen Arbeitgeber. Dann sei der Impulsgeber. Tausche dich mit deinen Kollegen und Vorgesetzen aus, was dein Problem ist und frage, wie sie es gelöst haben oder wie sie zur Lösung beitragen können.

Welche Baustelle könntest du anpacken, damit sie dich weniger frustriert?

Am Ende ist es wichtig, dass du Schritt für Schritt das Chaos so strukturierst, dass es weniger gegen dich und mehr für dich arbeitet. Das geht nicht von heute auf morgen, aber du kannst heute anfangen.

Kommuniziere besser in der digitalen Zusammenarbeit

Zieh dir bitte eine Hose an. Das erhöht die Arbeitsmoral automatisch dramatisch :)

Das Digitale kann das Leben zur Hölle machen oder uns erheblich den Alltag vereinfachen. Hier sind auch die Arbeitgeber gefragt, kreativ und zeitnah digitale Lösungen für eure Prozesse zu installieren.
So ist es zum Beispiel wichtig, dass nicht plötzlich Kundendaten oder Screenshots in Messengern landen, da es aus Datenschutzsicht recht problematisch werden kann.
Findet Lösungen, wie ihr Informationen sicher und einfach austauschen könnt.

Bei der digitalen Zusammenarbeit können auch dann Missverständnisse auftreten, wenn viel schriftlich kommuniziert wird.
Schriftliche Kommunikation kann schnell fehlinterpretiert werden oder "böse" wirken. Es kann hilfreich sein, wenn du die Aussage des anderen nochmal wohlwollend wiederholst, ob du sie auch richtig verstanden hast.


Ein weiterer Tipp: bestätige häufig mit "ok" , "alles klar" oder "Daumen hoch", damit dein "Gesprächspartner" weiß, dass du seine Nachricht gelesen und verstanden hast. Blaue Haken oder der Status "gelesen" heißt nicht das, was er es uns suggeriert. Aufgrund der Masse an Nachrichten, die auf allen Kanälen auf uns einprasseln, geht schnell mal was unter.

Digitale Zusammenarbeit gelingt dann, wenn alle sich darüber bewusst sind, welche Stolpersteine es gibt. Wie kannst du heute anfangen, den ein oder anderen Stolperstein aus dem Weg zu räumen?

Bewege dich mehr und sorge für Ausgleich

Viele berichten, dass sie sich im HomeOffice weniger bewegen. Das hat nicht nur auf Dauer dramatische Konsequenzen auf deine Gesundheit, sondern es schlägt sich auch kurzfristig in einem geringerem Energielevel nieder.

Hier ein paar Tipps, wie du mehr Bewegung in deinen HomeOffice-Tag bringen kannst:
Steh auf und stretche dich regelmäßig.
Gehe während Besprechungen durch die Wohnung. Arbeite im Stehen. Gehe zum Denken durch die Wohnung. Gehe in der Mittagspause spazieren oder joggen. Beende deinen Arbeitstag mit einem Spaziergang. Mache ein Workout morgens, mittags oder abends.

Die Liste an Möglichkeiten ist unendlich. Wie kannst du davon etwas in deinen HomeOffice-Alltag einbauen?

Du kannst dir zum Beispiel einen Timer auf 90 Minuten oder weniger stellen und dich nach Ablauf der Zeit 2 Minuten bewegen.
Du kannst dich auch mit Hausbewohnern oder Nachbarn für eine gemeinsame bewegte Pause treffen.
Wenn du etwas mehr Bewegung eingebaut hast, achte mal darauf, wie es dir danach geht? Bestätige das gute Gefühl nach der Bewegung und es wird dir einfacher fallen, dich mehr zu bewegen.

Dein Bewegungs- und Sportprogramm sollte die typischen Probleme, die durch die Haltung in deinem Beruf entstehen, möglichst entgegenwirken, um dauerhaft Probleme zu vermeiden.

Womit kannst du jetzt gleich mehr Bewegung in deinen Alltag bringen? Wie kannst du ab morgen mehr kleine Bewegungseinheiten einbauen. Schreibe dir einen Plan und mache dir Erinnerungen im Smartphone oder dem Computer.

Jetzt bist du gefragt.

Setze deine Ideen in die Tat um. Bleib dran. Eine gute HomeOffice-Balance zu finden ist ein Prozess. Nicht jede Veränderung funktioniert auf Anhieb. Das ist normal und gehört dazu.

Sprich auch mit deinen Kollegen und Vorgesetzen über eure HomeOffice-Erfahrungen.

Empfiehl ihnen diese Seite weiter, damit sie sich auch wertvolle Tipps zur Verbesserung ihres HomeOffice-Lebens holen können.


Wenn du Fragen hast, schreibe mit doch eine Mail an info@ralphkurz.de und wir unterhalten uns über deinen Weg zu weniger Frust im HomeOffice.


Was kann in 3 Monaten möglich sein, wenn nach einer Woche schon eine solche Veränderung passiert ist?





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