Mentaltraining für Bogenschützen: Warum Technik allein nicht reicht
Du kennst das Gefühl. Im Training sitzt der Abzug, das Lösen. Die Pfeile treffen, was sie sollen. Du weißt, was du kannst
Du kennst deine Technik. Du hast trainiert. Du weißt, was ein guter Schuss, ein sauberer Abschluss, ein präziser Wurf sich anfühlt. Und dann steht da ein Publikum. Oder eine Scheibe, die zählt.
Und irgendetwas in dir macht zu.
Das ist kein Technikproblem. Das ist kein Trainingsproblem. Irgendetwas übernimmt das Steuer - und mehr Üben ändert daran nichts.
Der erste Schritt ist immer derselbe:
Wir schauen genau, was in dir passiert, wenn der Druck steigt.
Es geht nicht darum, Probleme zu finden, sondern Informationen zu sammeln.
Denn bevor irgendwelche philosophischen Ansätze oder Techniken richtig greifen, muss dein Nervensystem erst spüren, dass der Moment sicher genug ist, um klar zu handeln.
Das ist pure Physiologie.
Von dort arbeiten wir mit drei Dingen: somatischer Regulation als Basis, stoischer Übungspraxis als Rahmung - nicht schöne Zitate, sondern askesis im echten Sinn - und bei Bedarf klaren psychologischen Methoden, wenn innere Muster im Weg stehen.
Mein Hintergrund in der stoischen Philosophie ist kein Zusatz. Er ist der Grund, warum diese Arbeit so aussieht wie sie aussieht - und warum sie sich von anderen Mentaltraining-Ansätzen unterscheidet.
Das Ziel ist nicht, immer ruhig zu sein.
Das Ziel ist, dass du aus deiner eigenen Mitte heraus handeln kannst - auch wenn’s richtig ernst wird.
Wir starten mit einem kostenlosen Erstgespräch (ca. 45 Minuten). Du erzählst, was dich aktuell bremst oder stresst - ich höre zu und sage dir ganz offen, ob und wie ich dir helfen kann. Passt es für uns beide, dann vereinbaren wir ein konkretes Vorgehen.
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Ein Problem. Ein Gedanke. Eine Praxis. Jede Woche für Sportler und Performer, die ihren Kopf genauso ernst nehmen wie ihre Technik.
Du kennst das Gefühl. Im Training sitzt der Abzug, das Lösen. Die Pfeile treffen, was sie sollen. Du weißt, was du kannst
Du stehst an der Oche. 170 Rest. Oder 32. Oder einfach nur Double 16 im entscheidenden Leg
Du kennst den Zustand. Vielleicht hattest du ihn schon einmal - im Training, in einem guten Wettkampf, in einem Moment, wo alles einfach lief. Die Bewegung kam von selbst. Die Entscheidungen trafen sich wie von alleine. Du warst vollständig da, ohne darüber nachzudenken
Wer sich ernsthaft mit mentaler Stärke beschäftigt, stößt früher oder später auf beide Welten: modernes Mentaltraining auf der einen Seite, stoische Philosophie auf der anderen. Beide versprechen ähnliches - Klarheit unter Druck, Handlungsfähigkeit in schwierigen Momenten, ein stabiles Fundament, das nicht von äußeren Umständen abhängt
Erfahrung